Mittwoch, 29. März 2006
Deutsche Thinktanks
a smith, 18:09h
Hab ich gerade auf heise.de gefunden: http://www.heise.de/newsticker/meldung/71418. Da schlägt ein Herr Dettling vor, das Internet stärker zu kontrollieren, um Terroristen besser schnappen zu können. Die Idee ist weder neu noch sonderlich brillant. Auch das elegant eingeworfene Buzzword vom Mem macht das nicht besser.
Interessanter ist da schon die Tatsache, dass besagter Herr als Sprecher eines deutschen Thinktanks agiert. Berlinpolis heißt der und ist unter www.berlinpolis.de zu erreichen. An und für sich sähe das gar nicht so übel aus, wenn die Sprache nur nicht so gnadenlos im Marketinggeblubber versumpfen würde. Welche Ziele man dort verfolgt – konservative Revolution oder tatsächlicher Neuanfang – kann man jedenfalls nur erraten. Aber was soll man schon erwarten, wenn Sub-40-Jungspunde das Denken zur motorisierten Kriegswaffe erklären. Ähnlich interessant – durchaus in beiden Lesarten – ist übrigens Herrn Dettlings Pojektseite www.markedeutschland.de
Interessanter ist da schon die Tatsache, dass besagter Herr als Sprecher eines deutschen Thinktanks agiert. Berlinpolis heißt der und ist unter www.berlinpolis.de zu erreichen. An und für sich sähe das gar nicht so übel aus, wenn die Sprache nur nicht so gnadenlos im Marketinggeblubber versumpfen würde. Welche Ziele man dort verfolgt – konservative Revolution oder tatsächlicher Neuanfang – kann man jedenfalls nur erraten. Aber was soll man schon erwarten, wenn Sub-40-Jungspunde das Denken zur motorisierten Kriegswaffe erklären. Ähnlich interessant – durchaus in beiden Lesarten – ist übrigens Herrn Dettlings Pojektseite www.markedeutschland.de
... link (0 Kommentare) ... comment
Dienstag, 28. März 2006
2026 - alles wie gehabt?
a smith, 01:33h
2026 wird sich auf den ersten Blick von 2006 weniger unterscheiden als 2006 von 1986. Die wesentlcihen äußerlichen Veränderungen sind bereits in den letzten 10 Jahren geschehen. URLs auf Plakaten; Handys an jedem Ohr; fast jeder trägt ein Rechenzentrum unter dem Arm mit sich rum, dessen Leistungsfähigkeit meine höchsten Erwartungen in den 80ern weit übertrifft. Satelliten sagen Dir auf den Meter genau wo du bist. Ja, besser noch, Dein Auto unterhält sich mit den Satelliten und eine synthetische Frauenstimme (die viel natürlicher klingt, als man früher dachte) sagt dir, wo's lang geht. Es gibt viel mehr Einkaufscenter und "Factory-Outlets" als man erwartet und es gibt viel, viel mehr Verkehr und Straßen. Letzterer könnte vielleicht bis 2026 wieder abnehmen, sollten in Deutschland dann wirklich weniger Menschen leben. In diesem Zusammenhang könnten in der Oberpfalz, Mecklenburg-Vorpommern und anderen strukturschwachen Regionen neue Naturparks entstehen, in denen sich auch wieder Wolf, Bär, Wisent etc. ansiedeln könnten.
Das öffentliche Leben in den Städten dürfte aber kaum anders aussehen. Die IT-Technologien werden einerseits extrem dominant sein, andererseits aber kaum sichtbar sein. Als Interface werden PDA-Handys und aktive RFID-Implantate dienen. Die allgemeine Überwachung wird aus unserer heutigen Sicht ein dramatisches Ausmaß annehmen. 2026 wird sich aber keiner daran stören - weil's bequem ist, weil's der eigenen Sicherheit dient und weil die Nichtnutzung indirekt sanktioniert ist (kein automatischer Rabatt von 10% auf alles im Supermarkt; zusätzliche Bearbeitungspauschalen auf Ämtern, eingeschränkter Zutritt in sicherheitsrelevanten Bereichen (ÖPNV, Flughäfen etc.). Man wird sich daran gewöhnen, wie man sich an seinen Personalausweis gewöhnt hat.
Die Spaltung der Gesellschaft wird sich entlang verschiedener Bruchkanten verstärken. Ein Job wird sehr stark von der sozialen Herkunft abhängen. Stärker noch als heute. Es könnte sogar so weit kommen, dass Arbeit und Arbeitslosigkeit quasi vererbt werden. Kinder von Langzeitarbeitslosen wachsen in einem Umfeld auf, dass ihnen keinerlei Impulse vermittelt. Sie werden mit RTLSAT1PRO7 ruhiggestellt und erhalten jeden Monat ihren Sozialhilfesatz. Anden gesellschaftlichen Entscheidungsprozessen nehmen sie nicht mehr teil - weil sie die Materie nicht mehr verstehen, weil sie mit den "arroganten Besserverdienenden" nichts mehr zu tun haben wollen und auch weil man sie bewusst/unbewusst ins Aus drängt. Man wird sie durchfüttern, wirklich um sie kümmern wird man sich nicht (bzw. erst, wenn's später mal kracht).
Daneben ist aber noch eine dritte Gruppe denkbar: Gut Ausgebildete ohne Job. Während internationale Konzerne ihre Finanzmittel zwischen sich selbst hin und herschieben, Stellen streichen, um noch liquider zu werden, trocknet der Consumerbereich zunehmend aus. Hier besteht die Möglichelkeit, dass lokal neue Wirtschaftkreisläufe - evtl. sogar mit eigenen Währungssystemen (Freigeld?!) - entstehen. Wenn die Grundversorgung mit Nahrung durch staatliche Stellen gesichert ist, lässt sich durchaus ein nachbarschaftliches Währungssystem auf Stadtquartierebene oder darüber hinaus vorstellen.
Soweit mal für heute.
Das öffentliche Leben in den Städten dürfte aber kaum anders aussehen. Die IT-Technologien werden einerseits extrem dominant sein, andererseits aber kaum sichtbar sein. Als Interface werden PDA-Handys und aktive RFID-Implantate dienen. Die allgemeine Überwachung wird aus unserer heutigen Sicht ein dramatisches Ausmaß annehmen. 2026 wird sich aber keiner daran stören - weil's bequem ist, weil's der eigenen Sicherheit dient und weil die Nichtnutzung indirekt sanktioniert ist (kein automatischer Rabatt von 10% auf alles im Supermarkt; zusätzliche Bearbeitungspauschalen auf Ämtern, eingeschränkter Zutritt in sicherheitsrelevanten Bereichen (ÖPNV, Flughäfen etc.). Man wird sich daran gewöhnen, wie man sich an seinen Personalausweis gewöhnt hat.
Die Spaltung der Gesellschaft wird sich entlang verschiedener Bruchkanten verstärken. Ein Job wird sehr stark von der sozialen Herkunft abhängen. Stärker noch als heute. Es könnte sogar so weit kommen, dass Arbeit und Arbeitslosigkeit quasi vererbt werden. Kinder von Langzeitarbeitslosen wachsen in einem Umfeld auf, dass ihnen keinerlei Impulse vermittelt. Sie werden mit RTLSAT1PRO7 ruhiggestellt und erhalten jeden Monat ihren Sozialhilfesatz. Anden gesellschaftlichen Entscheidungsprozessen nehmen sie nicht mehr teil - weil sie die Materie nicht mehr verstehen, weil sie mit den "arroganten Besserverdienenden" nichts mehr zu tun haben wollen und auch weil man sie bewusst/unbewusst ins Aus drängt. Man wird sie durchfüttern, wirklich um sie kümmern wird man sich nicht (bzw. erst, wenn's später mal kracht).
Daneben ist aber noch eine dritte Gruppe denkbar: Gut Ausgebildete ohne Job. Während internationale Konzerne ihre Finanzmittel zwischen sich selbst hin und herschieben, Stellen streichen, um noch liquider zu werden, trocknet der Consumerbereich zunehmend aus. Hier besteht die Möglichelkeit, dass lokal neue Wirtschaftkreisläufe - evtl. sogar mit eigenen Währungssystemen (Freigeld?!) - entstehen. Wenn die Grundversorgung mit Nahrung durch staatliche Stellen gesichert ist, lässt sich durchaus ein nachbarschaftliches Währungssystem auf Stadtquartierebene oder darüber hinaus vorstellen.
Soweit mal für heute.
... link (4 Kommentare) ... comment
Samstag, 25. März 2006
Init
a smith, 01:45h
Es ist noch nicht ganz klar, was das hier werden soll. Wohl irgendwas zwischen "Nicht noch ein Blog!", Weltverbesserungsmaschine und Denktank.
-------------------------
Fragen für den Anfang:
In welcher Richtung liegt die Zukunft?
Wie sieht Deutschland in 20 Jahren aus?
Was kann man dafür oder dagegen machen?
Wie muss sich das Land / die Menschen wandeln, um eine lebbare und für alle nachvollziehbare Vision zu generieren, um Schwung in eine Gesellschaft zu bringen und neuen Optimismus zu schüren?
Was kann der einzelne dafür tun?
Wie sähe eine politisch/wirtschaftliche Korrellation aus?
Ist die USA hierfür ein Vorbild, ohne die gleichen Ziele zu verwenden?
Sind tradierte Wetvorstellungen und Wirtschaftsystemem noch in der Lage, den Herausforderungen zu entsprechen, wenn nicht, wie könnten neue Systeme aussehen?
Ist Religion / Kirche eventuell ein neuer Hoffungsträger? Wenn ja, wie müsste sich diese wandeln, um in einer modernen Gemeinschaft wieder Einfluss zu haben?
Wie müßte ein modernes Bildungssystem aussehen?
Was für ein Bild muss gezielt imm Ausland geschaffen werden, damit D wieder mit entsprechendem Selbstbewußtsein geminesame Ziele vorantreiben kann? Kurz, wie und wann hört wieder jemand auf uns?
In was für ein Verhältnis tritt D, um langfristig mit der dritten Welt möglichst allumfassen gewinnbringend Handel zu treiben?
In was für ein Verhältnis tritt D zu:
Europa
USA
Rußland
China?
Was für ein neues Lebensgefühl kann generiert werden und mit welchen Mitteln ist das zu erreichen?
Wie sieht die Demokratie in Zukunft aus, damit D handlungsfähig bleibt und nicht ausschließlich Entscheidungen des Common Sense getroffen werde müssen.
In welchem Verhältnis soll in Zukunft BRD Recht zu Europarecht stehen?
Ist ein neues Gottesbild enststanden? Wenn ja, wie sieht es aus?
Wie soll D in Zukunft mit ausländischen Investoren umgehen, um noch handlungsfähig zu bleiben?
Wie sieht moderne Ökonomie (starker Ökologieaspekt) in Zukunft aus, ohne Gefahr international den wirtschaftlichen Anschluss zu verlieren.
Wie sieht in Zukunft in D eine sinnvolle Integration von ausländischen Mitbürgenr aus?
Warum machen wir das ? ;-)
Wie nennen wir das Kind?
Wo lebt Elvis?
-------------------------
Fragen für den Anfang:
In welcher Richtung liegt die Zukunft?
Wie sieht Deutschland in 20 Jahren aus?
Was kann man dafür oder dagegen machen?
Wie muss sich das Land / die Menschen wandeln, um eine lebbare und für alle nachvollziehbare Vision zu generieren, um Schwung in eine Gesellschaft zu bringen und neuen Optimismus zu schüren?
Was kann der einzelne dafür tun?
Wie sähe eine politisch/wirtschaftliche Korrellation aus?
Ist die USA hierfür ein Vorbild, ohne die gleichen Ziele zu verwenden?
Sind tradierte Wetvorstellungen und Wirtschaftsystemem noch in der Lage, den Herausforderungen zu entsprechen, wenn nicht, wie könnten neue Systeme aussehen?
Ist Religion / Kirche eventuell ein neuer Hoffungsträger? Wenn ja, wie müsste sich diese wandeln, um in einer modernen Gemeinschaft wieder Einfluss zu haben?
Wie müßte ein modernes Bildungssystem aussehen?
Was für ein Bild muss gezielt imm Ausland geschaffen werden, damit D wieder mit entsprechendem Selbstbewußtsein geminesame Ziele vorantreiben kann? Kurz, wie und wann hört wieder jemand auf uns?
In was für ein Verhältnis tritt D, um langfristig mit der dritten Welt möglichst allumfassen gewinnbringend Handel zu treiben?
In was für ein Verhältnis tritt D zu:
Europa
USA
Rußland
China?
Was für ein neues Lebensgefühl kann generiert werden und mit welchen Mitteln ist das zu erreichen?
Wie sieht die Demokratie in Zukunft aus, damit D handlungsfähig bleibt und nicht ausschließlich Entscheidungen des Common Sense getroffen werde müssen.
In welchem Verhältnis soll in Zukunft BRD Recht zu Europarecht stehen?
Ist ein neues Gottesbild enststanden? Wenn ja, wie sieht es aus?
Wie soll D in Zukunft mit ausländischen Investoren umgehen, um noch handlungsfähig zu bleiben?
Wie sieht moderne Ökonomie (starker Ökologieaspekt) in Zukunft aus, ohne Gefahr international den wirtschaftlichen Anschluss zu verlieren.
Wie sieht in Zukunft in D eine sinnvolle Integration von ausländischen Mitbürgenr aus?
Warum machen wir das ? ;-)
Wie nennen wir das Kind?
Wo lebt Elvis?
... link (1 Kommentar) ... comment